Anforderungen & Verantwortlichkeiten
- Das EMS erfordert eine stabile kabelgebundene Internetverbindung. Ohne diese stellt das EMS den Betrieb ein. Powerline-Adapter sind erlaubt.
- Taylor stellt nur die Infrastruktur bereit und ist nicht für Handelsaktivitäten verantwortlich.
- Taylor kann nicht für verpasste Chancen, zusätzliche Kosten oder Marktauswirkungen haftbar gemacht werden, die durch Ausfallzeiten, Netzwerkprobleme oder Handelsentscheidungen verursacht werden.
Funktionsweise des Open Energy Managers
Der Open Energy Manager steuert das Laden und Entladen der Batterie automatisch, um Ihre Energiekosten so gering wie möglich zu halten. In einer der kommenden Versionen (geplant für diesen Sommer) wird es möglich sein, die Solarstromproduktion bei negativen Strompreisen abzuschalten, wenn die Batterie voll ist oder wenn geplant ist, sie später am Tag aufgrund von Preisunterschieden zu laden. Später in diesem Jahr können auch Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge gesteuert werden.
Der finanzielle Vorteil ist bei einem dynamischen Energievertrag am größten, aber auch bei einem variablen oder festen Vertrag kann der Energy Manager Vorteile bieten.
Der Energy Manager senkt Ihre Stromkosten auf verschiedene Weise:
1. Mehr eigene Solarenergie selbst nutzen (Eigenverbrauch erhöhen)
Je mehr Ihrer selbst erzeugten Solarenergie Sie direkt selbst nutzen, desto weniger Strom müssen Sie von Ihrem Energieversorger einkaufen.
Dieser Vorteil wird noch größer, wenn die Net-Metering-Regelung im Jahr 2027 vollständig abgeschafft wird.
Die Batterie spielt dabei eine wichtige Rolle:
- Tagsüber (zum Beispiel am Nachmittag) wird ein Überschuss an Solarenergie gespeichert.
- Abends nutzen Sie diese gespeicherte Energie, sodass Sie weniger oder keinen Strom einkaufen müssen.
- In Zukunft kann der Energy Manager auch Ihre Wärmepumpe oder Ihr Elektrofahrzeug zusätzlich heizen oder laden, wenn viel Solarenergie verfügbar ist.
2. Intelligenter Einkauf bei niedrigen Preisen
An Tagen mit wenig Sonnenschein (zum Beispiel im Winter) erzeugen Sie möglicherweise nicht genügend Energie für Ihren Eigenverbrauch.
In diesem Fall kann die Batterie Strom zu Zeiten einkaufen, in denen der Strompreis niedrig ist (bei einem dynamischen Vertrag manchmal sogar negativ). Diese Energie nutzen Sie später, wenn der Preis höher ist.
3. Intelligente Einspeisung bei hohen Preisen
An sonnigen Tagen (zum Beispiel im Sommer) kann es sein, dass Sie mehr Solarenergie produzieren, als Sie selbst verbrauchen.
In diesem Fall kann die Batterie Energie zu Zeiten ins Netz einspeisen, in denen der Preis am höchsten ist.
4. Handel mit verbleibender Batteriekapazität
Wenn noch Kapazität in der Batterie verfügbar ist, kann diese auch aktiv auf Preisunterschiede reagieren:
- Strom einkaufen, wenn er günstig ist (zum Beispiel bei viel Sonne in den Niederlanden).
- Strom verkaufen, wenn er teurer ist (zum Beispiel am Abend bei hoher Nachfrage).
Wie bestimmt der Energy Manager dies?
Der Energy Manager erstellt täglich eine Prognose von:
- Der erwarteten Solarenergieproduktion
- Ihrem erwarteten Energieverbrauch
- Den Strompreisen für den nächsten Tag (Day-Ahead-Preise)
Auf dieser Grundlage berechnet das System automatisch eine optimale Strategie. Dies führt zu Steuersignalen für die Batterie (und später für die Solaranlagen).
Ändert sich im Laufe des Tages etwas (zum Beispiel das Wetter oder Ihr Verbrauch), passt der Energy Manager die Planung automatisch an.